Es führt kein Weg dran vorbei: Wer gesund bleiben will, muss wieder selbst kochen. Und wer gesunde, leistungsstarke Kinder haben möchte muss ebenfalls Zeit und Mühe in das Kochen investieren. Wer es von zu Hause nicht gelernt hat findet im Internet oder in zahlreichen Kochbüchern Anleitungen und Anregungen bis hin zu einfallsreichen und zugleich simplen Rezepten. Und mal ganz ehrlich gesagt –kochen nach Anleitung kann wirklich JEDER! Aber wir wollen auch nicht das letzte Jahrhundert mit all seinen technischen Neuerungen auslöschen. Wer auf Convenience-Produkte aus zeitlichen Gründen nicht verzichten möchte, der soll sie auch verwenden und im Gegenzug dazu bei anderen Dingen wieder selbst Hand anlegen.

Das Brot aus Grundzutaten selbst backen ist mit einem Brotbackautomaten (bei Amazon bereits um die 40 Euro erhältlich) keine Kunst. Das man Nudeln nicht selbst anteigen und einzeln zum trocknen über die Wäscheleine hängen möchte kann ich allerdings gut nachvollziehen. Auf wenige Grundzutaten können wir allerdings nicht verzichten. Eine selbstgemachte Gemüsebrühe (Rezept folgt unten) beispielsweise leistet einen guten Beitrag um unnötige Geschmacksverstärker zu vermeiden. Diese Paste hält sich wegen ihres Salzgehaltes ein Jahr lang im Kühlschrank. Und sie hat noch mehr Vorteile in petto: blitzschnell fertig, preisgünstig, mit ausgezeichnetem Geschmack verführt sie nicht so sehr zum Weiteressen wie das geschmacksverstärkende Trockenwürzen gerne tun.

Rezept: Gemüsebrühe ohne Geschmacksverstärker
700 g frisches Suppengemüse (ca. 1 Stange Porree, 1 kleiner Sellerie mit einigen Blättern, 2 große Möhren) mit einer Handvoll frischer Petersilie, evt. Liebstöckel. Frischem Kerbel, Oregano und 100 g Salz im Mixer zu einer groben Paste schreddern. In Schraubgläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich etwa ein Jahr. Für eine schnelle Tasse Brühe übergießt man einen gehäuften Teelöffel mit heißem Wasser. Für 1 Liter Brühe braucht es einen gehäuften Esslöffel.