Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker
Immer mehr Kinder leiden an einer Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker. Wenn eure Kinder (oder auch ihr) nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukten, wie Joghurt, Käse oder Quark Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Durchfall oder Überlkeit habt, liegt die Vermutung nahe, dass eine Laktose-Intoleranz besteht.
Was ist Laktose eigentlich? Laktose ist der Milchzucker, der natürlicherweise in der Milch vorkommt. Sie ist ein Zweifachzucker (Disaccharid) und setzt sich aus den Einfachzuckern (Monosacchariden) Glukose und Galaktose zusammen. Die Galaktose verursacht in der Regel die Unverträglichkeit.
Um ganz sicher zu sein ob man eine Unverträglichkeit hat liefert ein Laktose-Intoleranz-Test beim Arzt Aufschluss. Häufig wird hierzu ein H2-Atemtest angewandt. Man trinkt eine Laktose-Lösung. Anschließend wird über einen bestimmten Zeitraum der Wasserstoffgehalt der ausgeatmeten Luft gemessen. Wenn der Wasserstoffgehalt ansteigt ist dies ein Hinweis auf eine Laktose-Intoleranz. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit eines Bluttests.
Ein Leben mit Laktose-Intoleranz Eine bestehende Laktose-Intoleranz kann nicht behoben werden. Also muss die Ernährung gezielt umgestellt werden. Hierzu müssen laktosehaltige Lebensmittel nach Möglichkeit gemieden werden. Da Milch allerdings eine wichtige Nährstoffquelle für bspw. Kalzium darstellt, sollten gerade Kinder nicht auf Milch und Milchprodukte verzichten. Ich kann euch die MinusL-Produkte empfehlen. Im Sortiment finden sich laktosefreie Milch und Milchprodukte wie Quark, Joghurt und Sahne. Durch ein schonendes Herstellungsverfahren wird ein Restlaktosegehalt von <0,1 g /100 g gewährleistet (normale Milch enthält ca. 4,8 % Laktose). Bei den meisten Betroffenen macht dies aber nichts. Alle weiteren natürlichen Bestandteile der Milch wie Mineralien, Spurenelemente und Vitamine bleiben erhalten. Auch wenn man die MinusL Milch in ein Glas umfüllt, sieht sie genauso aus wie herkömmliche Vollmilch. Auch der Geruchstest lässt keinen Zweifel daran, dass es sich um Milch handelt. Die Milch schmeckt jedoch ein wenig süßlicher. Dies liegt an der Verarbeitung. Bei der Herstellung wird der Milch bereits das Enzym Laktase zugefügt, welches den Milchzucker spaltet. Dieser chemische Prozess geschieht eigentlich im Körper. Doch bei Laktose-Intoleranz fehlt das Enzym Laktase. Die Milch gibt es auch in der light-Version mit einem geringeren Fettgehalt. Preislich liegt die Milch bei ca. 1,30 -1,40 Euro.
Ein unbeschwerter Milchgenuss wird wieder möglich!
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